Risiken für Reisende
Gelbfieber
ist eine Viruserkrankung, die von Mensch zu Mensch ducrh Stechmücken
übertragen wird. Generelle Vorsichtsmaßnahmen, um Mückenstiche
zu vermeiden sind die Verwendung von Mückenschutzmitteln, schützender
Bekleidung und Moskitonetzen. Gelbfieber ist eine sehr seltene Krankheitsursache
bei Reisenden, aber die meisten Länder haben Einreisebestimmungen, die
eine Impfung gegen Gelbfieber voraussetzen.
Die Impfung gegen Gelbfieber ist die einzige Impfung die für die Einreise in bestimmte Länder Afrikas und Südamerikas vorausgesezt wird. Nach der Immunisierung wird ein internationaler Impfpass ausgestellt, der von allen Personen benötigt wird, die in ein Land ein- oder ausreisen in dem Gelbfieber auftritt oder die Gefahr einer Infektion besteht. Der Impfpass ist 10 Jahre gültig. Die meisten Länder akzeptieren ein medizinisches Attest über Kontraindikationen der Impfung (z.B. Kinder jünger als 4 Monate, Schwangere, Überempfindlichkeit gegen Eier oder Immunschwäche). CDC empfiehlt, sich vom Konsulat oder der Botschaft vor der Ausreise Verzichtserklärungen austellen zu lassen.
Ärzte und Touristen können sich über die Impfungsbestimmungen der einzelnen Reiseziele beim zuständigen Gesundheitsamt oder auf dieser Webseite informieren. Wo die Impfung in Ihrem Land durchgeführt wird, erfahren sie ebenfalls beim zuständigen Gesundheitsamt. CDC besitzt keine Liste der registrierten Impfungsstellen gegen Gelbfieber.
Die Impfung gegen Gelbfieber ist eine Impfung mit abgeschwächten Viren. Eine Dosierung immunisiert für 10 Jahre oder länger. Bei anhaltendem Risiko einer Gelbfieberinfektion ist eine Auffrischungsimpfung alle 10 Jahre erforderlich. Die Verabreichung von Immunoglobolin beeinträchtigt die Antikörper Reaktion der Gelbfieberimpfung nicht.
Nebenwirkungen
Die Impfung verursacht generell wenige Nebenwirkungen: weniger als
5% leiden unter leichten Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder anderen leichten
Symptomen 5 bis 10 Tage nach der Impfung. Drei Personengruppen sollten jedoch
nicht geimpft werden und eine vierte Gruppe sollte vor einer Impfung genauestens
untersucht werden.
Die Kontraindikation für die Impfung gilt für diese drei Gruppen:
Eine vierte Gruppe sollte vor der Impfung genauestens untersucht werden:
Personen mit Immunschwäche, mit AIDS, einer MV Infektion, solche deren Immunsystem durch eine andere Krankheit geschwächt ist wie z.B. Leukämie, Erkrankung des Lymphsystems, Drogen oder Strahlung sollten nicht geimpft werden. Personen mit einer asymptomatischen HIV Infektion können geimpft werden, wenn das Risko einer Gelbfieberinfektion nicht vermieden werden kann.
Auf jeden Fall sollte die Entscheidung, Kinder zwischen 5 und 9 Monaten, Schwangere oder Patienten mit Immunschwäche, zu impfen individuell getroffen werden. Der Arzt sollte die Risiken einer möglichen Infektion und des Ausbruchs der Krankheit gegen die Risiken der Immunisierung abwägen und eventuelle andere Schutzmaßnahmen in Erwägung ziehen.
Gelbfieber
Zertifikat / Impfpaß
Nach der Immunisierung wird ein international gültiger Impfpaß
ausgestellt, der 10 Jahre gültig ist und die Ein- bzw. Ausreise für
alle Länder gestattet. Führen Sie den Impfpaß immer mit sich.
Reisende, die aus medizinischen Gründen keine Gelbfieberimpfung erhalten
können, benötigen eine medizinische Verzichtserklärung. Die
meisten Länder akzeptieren diese Verzichtserklärung. CDC empfiehlt,
sich im Bedarfsfall eine solche Verzichtserklärung beim Konsulat oder
bei der Botschaft vor der Ausreise zu besorgen. Einige Staaten akzeptieren
auch ein ärztliches Attest, in dem die medizinischen Gründe angeführt
sind, warum man nicht gegen Gelbfieber geimpft werden kann. Dieses Attest
sollte einen offiziellen Briefkopf und den Stempel der Gesundheitsbehörde
bzw. der offiziellen Impfbehörde aufweisen, um für den Impfpaß
gültig zu sein. Erkundigen Sie sich bitte beim jeweiligen Konsulat oder
der jeweiligen Botschaft nach den Voraussetzungen für eine Verzichtserklärung.
Senden Sie uns Ihre Anfrage für spezielle Ratschläge und Iormationen.
Informationen über
Gelbfieber und Impfungen
Gelbfieber tritt in bestimmten Dschungelgebieten in Südamerika und Afrika
auf, wo sich das Virus in einem Umfeld von Bäumen, Mücken und Affen
aufhält. In Südamerika treten Infektionen nahezu ausschließlich
bei Wald- und Feldarbeitern auf, die sich berufsbedingt in oder in der Nähe
von Wäldern aufhalten. In Afrika wird das Virus in den feuchten Savannengebieten
Westafrikas während der Regenzeit übertragen und Infektionen treten
in erster Linie bei Kindern auf. Von Zeit zu Zeit treten massive tausende
Infektionen in Städten und Dörfern der trockenen afrikanischen Savanne
auf.