Risiken für Reisende
Eine Typhusimpfung ist für internationale
Reisen nicht vorgeschrieben, ist aber den Reisenden in Gebiete mit potentieller
Infektionsgefahr von S. Typhi anzuraten. Das Risiko ist am Indischen Subkontinent
und in anderen Entwicklungsländern (in Asien, Afrika und Zentral- bzw.
Südamerika), in denen man potentiell verunreinigten oder verseuchten
Nahrungsmitteln ausgesetzt ist, am größten. Eine Impfung ist auch
jenen zu empfehlen, die kleinere Städte, Dörfer und ländliche
Gebiete abseits der normalen Touristenrouten besuchen. Der Reisende sollte
gewarnt sein, dass eine Typhusimpfung keinen 100% Schutz bietet und kein Ersatz
für eine sorgfältige Auswahl der Nahrungsmittel ist.
Vorsorgemaßnahmen
Impfung
Derzeit gibt es zwei Arten der Impfungen gegen Typhus
Nebenwirkungen
Es gibt keine Informationen über die Sicherheit dieser Impfungen
während der Schwangerschaft; aus theoretischen Gründen ist es besser
Impfungen bei schwangeren Frauen zu vermeiden. Die Impfung Ty2 I a sollte
Reisenden, die an Immunschwäche leiden oder mit "Human Immunodeficiency
Virus" (HIV) infiziert sind, nicht verabreicht werden. Die Parenteral-Impfung
erweist sich theoretisch als die sicherere Alternative. Die einzige Kontraindikation
für die Impfung mit VICPS sind ernste lokale oder systemische Reaktionen
auf vorangegangene Dosierungen. Keine der verfügbaren Impfungen sollte
Reisenden verabreicht werden, die an akutem Fieber erkrankt sind.
Vorsichtsmaßnahmen
und Kontraindikationen
Forschungskonzerne haben, unter Berücksichtigung der Immungenizität,
von der Impfung mit Ty2 I a bei Personen die Antibiotika, Immunoglobolin,
Antimalaria- oder Virusinpfungen erhalten, abgeraten. Das Wachstum der Ty2
I a Gattung wird in-vitro durch verschiedene antibakterielle Mittel und durch
das prophylaktische Anti-Malaria Mittel Mefloquin gehemmt. Die gleichzeitige
Anwendung des prophylaktischen Anti-Malaria Mittels Proguanil mit der Ty2
I a Impfung zeigte eine signifikant schwächere kombinierte IgG bzw. IgA
Anti-S.Typhi Lipopolysaccharid Antikörper Reaktion. Die Anti-S. Typhi
Lipopolysacchaiid Antikörper Reaktion wurde nicht signifikant reduziert,
wenn Mefloquin gleichzeitig mit Ty2 I a verabreicht wurde. Eine Impfung mit
Ty2 I a sollte nicht gleichzeitig mit einer Proguanil Prophylaxe durchgeführt
werden und nicht früher als 24 Stunden nach der Verabreichung eines antibakteriellen
Mittels oder Mefloquin. Chloroquin hemmt das Wachstum von Ty2 I a bzw. der
Anti-S.Typhi Antikörper Reaktion nicht signifikant und kann gleichzeitig
verabreicht werden. Verfügbare Daten zeigen keinen Hinweis darauf, dass
die gleichzeitige Verabreichung von Polio-Schluckimpfung oder Impfung gegen
Gelbfieber die Immunogenizität von Ty2 I a reduziert. Wenn eine Impfung
gegen Typhus gerechtfertigt ist, sollte sie wegen Virusimpfungen nicht verschoben
werden. Gleichzeitige Verabreichung von Ty2 I a und Immunoglobolin scheint
kein Problem zu verursachen.
Nebenwirkungen von Ty2 I a sind selten; hauptsächlich Bauchbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen und Hautausschläge bzw. Urticaria.
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Typhus Fieber
Typhus ist eine akute, lebensbedrohliche, fiebrige Krankheit, die von Bacterium
Salmonella Typhi verursacht wird. Charakteristisch für diese Krankheit
sind Fieber, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Splenomegalie und
Bradycardie. Es treten viele leichte und atypische Infektionen auf. Weltweit
werden 16 Millionen Fälle, davon 600.000 Todesfälle geschätzt.
Geschätzte 2,6 Typhuserkrankungen von 1 Million US-Bürgern, die
zwischen 1992 und 1994 unterwegs waren, sind dem "Center for Disease
Control and Prevention" gemeldet worden.